Einsätze rund um die Uhr! Eine anstrengende Silvesternacht mussten die Mitarbeiter der Rettungsdienste hinter sich bringen. Die Feuerwehren verzeichneten doppelt so vie Einsätze wie 2024/25!
Die Silvesternacht brachte für die heimischen Feuerwehren keinen ruhigen Jahreswechsel! Zwischen 20 Uhr und 4 Uhr früh rückten die Florianis zu rund 130 Einsätzen aus – mehr als doppelt so viele wie im Jahr davor. Insgesamt standen etwa 2400 Feuerwehrleute aus 196 Feuerwehren im Einsatz. Und auch die Rettung verzeichnete ein Plus von 13 Prozent bei den Alarmierungen.
Haus in Wieselburg in Flammen
Der Großteil der Alarmierungen betraf Brände, meist ausgelöst durch Feuerwerkskörper. Kurz nach Mitternacht kam es in Wieselburg zu einem Brand bei einem Wohnhaus. Mehrere Feuerwehren standen stundenlang im Großeinsatz. Das Feuer wurde unter schwerem Atemschutz von innen und außen bekämpft, dichte Rauchentwicklung erschwerte die Arbeiten. Verletzt wurde niemand.
Flurbrand: Windböen von über 70 km/h
Besonders arbeitsreich verlief die Nacht auch im Bezirk Tulln. In Langenlebarn setzte eine verirrte Silvesterrakete einen Flurbrand entlang der Franz-Josefs-Bahn in Gang. Das Feuer hatte sich bereits auf rund 50 bis 60 Meter ausgebreitet und brannte in unmittelbarer Nähe des Fliegerhorstes. Bei starkem Wind mit Böen von über 70 km pro Stunde konnten die Feuerwehren Langenlebarn und die Horstfeuerwehr den Brand unter Kontrolle bringen. Auch in Königstetten, Langenrohr, Tulln Stadt, St Andrä Wördern und Zeiselmauer Wolfpassing kam es zu mehreren Flurbränden.
Feuer drohte auf Gebäude überzugreifen
Weitere Einsätze folgten. In Scheibbs geriet ein Baum in einem Garten in Brand, darunter liegende Gegenstände wurden beschädigt. In Rannersdorf drohte ein Feldbrand auf eine Gartenhütte und ein Wohnhaus überzugreifen. Ein Ausbreiten konnte verhindert werden, größere Schäden blieben aus. In mehreren Fällen hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen.
Heuer acht Böller-Unfälle
Durch Böller-Unfälle sind in der Silvesternacht laut Rettungsdiensten acht Personen verletzt worden. Auch Stürze und übermäßiger Alkoholkonsum erforderten Hilfeleistungen durch Sanitätsprofis.
Die Polizei ermittelt indes weiterhin nach einer Explosion in der Bezirkshauptstadt Hollabrunn. Unbekannte hatten dort, wie berichtet, in einem Innenhof Böller gezündet – eine Eingangstür und Kellerfenster sind dabei zerstört worden.
Franz Resperger
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