Im niederösterreichischen Herzogenburg ist am Montagnachmittag eine Straßenwalze mit einem Regionalzug zusammengestoßen. Ersthelferinnen und Ersthelfer setzten die Rettungskette in Gang.
Laut der Polizei war der 19-jährige Lenker der Straßenwalze mit Sanierungsarbeiten an einem Feldweg entlang der Bahnstraße beschäftigt. Gegen 15 Uhr rutschte der junge Mann aus dem Bezirk Amstetten über eine Böschung in Richtung der Gleise ab. Dort kam ihm ein Regionalzug entgegen. Der Lokführer (47) leitete noch eine Notbremsung ein, doch vergeblich.
Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurden das Führerhaus der Straßenwalze abgerissen und der Lenker darunter eingeklemmt. Der Verletzte habe rasch befreit werden können, teilte die Freiwillige Feuerwehr Herzogenburg (Bezirk St. Pölten) am Montagabend auf der Plattform Facebook mit. Er wurde in das Universitätsklinikum St. Pölten gebracht.
Der Lokführer und die etwa 30 Passagierinnen und Passagiere des Regionalzugs blieben unverletzt. Sie wurden in Absprache mit den ÖBB zum nächsten Bahnhof gebracht, wo sie ihre Reise fortsetzen konnten. Die Baufirma entfernte das Wrack der Straßenwalze, die neben den Gleisen zum Liegen gekommen war. Auf Fotos der Feuerwehr ist zu sehen, dass sie in zwei Teile gebrochen ist.
Hier sehen Sie Fotos von dem Einsatz:
Die Feuerwehrleute leuchteten die Einsatzstelle aus und banden die ausgeflossenen Betriebsmittel. Der Einsatz dauerte zweieinhalb Stunden. Vor Ort waren die Freiwilligen Feuerwehren Herzogenburg-Stadt, Oberndorf in der Ebene, die Polizei und Rettung sowie die ÖBB Infra.
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