KH Kufstein investiert

Neuer Schockraum und eine bessere Spitalslogistik

Tirol
30.08.2025 18:00

Das Bezirkskrankenhaus Kufstein investiert 14,5 Millionen Euro in die Erweiterung und Modernisierung. Die Bauarbeiten finden in mehreren Etappen statt. Ende 2027 soll alles fertig sein.

Beim Bezirkskrankenhaus in Kufstein fahren demnächst die Bagger auf. Mit einem Spatenstich erfolgte am Donnerstag der Startschuss für drei Projekte. Erstens wird ein neuer Schockraum für die Notfallversorgung gebaut.

„Dieser bringt insbesondere für Akutfälle einen enormen Fortschritt in puncto Zeitersparnis und Versorgungsqualität. Er liegt in unmittelbarer Nähe zur Unfallambulanz und wird mit modernster Technik ausgestattet, um kritische Erstbehandlungen noch effizienter zu gestalten“, freut sich Peter Ostertag, der Ärztliche Direktor.

Am Donnerstag erfolgte der Spatenstich in Kufstein.
Am Donnerstag erfolgte der Spatenstich in Kufstein.(Bild: Privat)

Direkte Anbindung an die OP-Säle
Zweitens wird die Logistik optimiert. Und zwar mit dem Bau eines neuen, rund 320 Quadratmeter großen Sterilgutganges. Damit wird eine direkte Anbindung an die OP-Säle geschaffen. Laut Verwaltungsdirektor Wolfgang Schoner „ist dieser Gang ein wesentlicher Schritt, um Prozesse in sensiblen Bereichen weiter zu verbessern“. Nicht zuletzt wird in die Erweiterung der Fotovoltaikanlage sowie der Parkgarage investiert.

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Das Bezirkskrankenhaus Kufstein ist ein zentraler Pfeiler für die medizinische Versorgung im Tiroler Unterland. Mit diesen baulichen Erweiterungen sichern wir nicht nur Qualität und Effizienz, sondern investieren ganz klar in die Zukunft.

Rudi Puecher

Bau in mehreren Etappen dauert bis Ende 2027
Apropos investieren: Insgesamt werden rund 11,5 Millionen Euro netto bzw. 14,5 Millionen brutto in die Hand genommen. Beteiligt an den Kosten sind mehrere Gemeinden. „Das Bezirkskrankenhaus Kufstein ist ein zentraler Pfeiler für die medizinische Versorgung im Tiroler Unterland. Mit diesen baulichen Erweiterungen sichern wir nicht nur Qualität und Effizienz, sondern investieren ganz klar in die Zukunft“, unterstreicht Rudi Puecher, Obmann des Gemeindeverbandes und auch Bürgermeister von Brixlegg.

Die Umsetzung erfolgt in mehreren Etappen und soll bis Ende des Jahres 2027 abgeschlossen sein.

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