04.11.2005 13:43 |

Auch das noch

Lügen geht durch den Magen

Eine Gruppe von Wissenschaftlern der Universität von Texas hat herausgefunden, dass sich eine Lüge an den Bewegungen des Magens erkennen lässt. Demnach verlangsamen sich die Bewegungen der Magenmuskulatur, sobald jemand die Unwahrheit spricht. Die Forscher wollen ihre Erkenntnisse nun für die Entwicklung genauerer Lügendetektoren einsetzen.

Lügen wirkt sich nicht nur auf die Herzfrequenz, die Hirnströme und auf die Schweißproduktion aus, sondern offenbar auch auf den Magen. Wird gelogen, arbeitet die Muskulatur des Magens deutlich langsamer. Der Grund dafür liegt aller Wahrscheinlichkeit nach in der Kommunikation zwischen dem Gehirn und dem Bauchhirn, wie das Nervengeflecht im Magen-Darm-Trakt wissenschaftlich bezeichnet wird.

Die Forscher, die an 16 Freiwilligen EKGs und EGGs (Elektrogastrogramm) duchführten, hoffen nun, ihre Erkenntnisse in die Entwicklung neuer Lügendetektortests einfließen zu lassen und somit zur Verbrechensbekämpfung beizutragen.

Freitag, 14. Mai 2021
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