Das Team der „Steirerkrone“ nimmt Sie mit durch die vierzigtägige Fastenzeit. Wir verzichten auf Zigaretten, Alkohol, Fleisch und vieles weitere mehr. Tag 2: Ohne Kaffee ist es okay, aber auch nur irgendwie.
Wenn man bei der Konferenz das leichteste Opfer ist, um von den Kollegen zum Mitmachen bei der Fasten-Serie überredet zu werden, ist man unterm Strich vor allem eines: selbst schuld, dass man sich nun mehr oder weniger quälen muss. Da Alkohol und Fleisch (böse Zungen würden hier ein „zum Glück“ anfügen) schon vergeben waren, wird jetzt also Kaffee gefastet.
In der Redaktion ist der Verzicht auf das schwarze Gold einigermaßen erträglich. Auch wenn der Blick auf die in fast pittoreskem Silber und Schwarz gehaltenen Kaffeemaschine beim Gang in die Küche mitunter schwerfällt. Auch die Recherchetermine im Zuge unserer Gemeinderatswahlserie in den diversen Kaffeehäusern und Gemeindeämtern des Landes waren ohne Espresso zu überstehen. Selbst, wenn das fast schon hämisch anmutende Grinsen des Fotografen beim Trinken seines entkoffeinierten (!) Verlängerten nicht wirklich förderlich war.
Richtig hart ist’s aber in der Früh den obligatorischen Cafe Crema wegzulassen. Schließlich sorgt der für den Kick in den Tag – selbst wenn dieser Effekt nur Einbildung ist. Das fehlende Mahlen der Kaffeebohnen schmerzt so fast in den Ohren. Früchte- oder Kamillentee sind nach den ersten beiden Tagen keine wirkliche Alternative. Die nette Kollegin empfahl nun, es einmal mit Matcha Tee zu versuchen. Ich halte Sie am Laufenden, ob’s wirklich was hilft.
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