„Leobersdorf JETZT“ wurde erst im Oktober 2024 gegründet. Die Partei versprach, Klima, Familie und Ehrlichkeit zum Hauptthema zu machen. Jetzt haben sie es geschafft und erreichten aus dem Nichts heraus satte elf Mandate – genauso viel wie die Bürgermeisterpartei „Liste Zukunft Leobersdorf“.
Die Freude ist groß bei der erst im Oktober des Vorjahres gegründeten Liste „Leobersdorf Jetzt“. Auf Anhieb schaffte die Mannschaft rund um Reinhard Dungel, Christian Husar und Harald Sorger elf Mandate von 29 zu holen.
Die Bürgermeisterpartei „Liste Zukunft Leobersdorf“ mit Bürgermeister Andreas Ramharter verlor drei ihrer14 Mandate und hat jetzt ebenfalls elf.
Ist Bürgermeistersessel das Ziel?
„Uns ist dieser Vertrauensvorschuss bewusst“, so Harald Sorger. Nun gehe es darum, das umzusetzen, was der Wähler möchte. Ob er Bürgermeister werden möchte? „Prinzipiell sind wir bereit, den Bürgermeister zu stellen“, meint er. Sagt aber: „Auch in der Opposition kann man viel bewegen“.
Als Gründe für den großen Wahlerfolg nennt er: „Wir waren viel unter den Leuten und wir haben niemanden schlecht gemacht“. Und es wurden die Jungbürger genauso mit einbezogen wie die Pensionisten.
Nächste Woche gibt es einen Gesprächstermin mit der Bürgermeisterpartei. „Und dann schauen wir weiter“, so Sorger.
Pläne hat Sorger – er war bis 2020 bereits Vizebürgermeister im Ort – viele, egal ob er Bürgermeister wird oder in Opposition. „Wir brauchen einen Bus nach Baden, die Wirtschaft gehört mehr vernetzt, wir wollen etwas gegen die Vereinsamung von Menschen tun, es gibt zu wenig Schatten im Zentrum …“, nennt er nur einige der zahlreichen Projekte, die er nun gerne so schnell wie möglich umsetzen möchte.
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