Salzburg überzeugte im Herbst in der Youth Leage. Mit fünf Siegen aus sechs Spielen gehören sie zu den Top drei Teams. Dennoch passieren ihnen noch unnötige Fehler.
Die Jungbullen haben sich die Winterpause wirklich verdient. Mit fünf Siegen aus sechs Spielen zeigten die Salzburger in der Youth League, dass sie in der U19 zu den besten Teams in Europa gehören. Nicht nur die Ergebnisse waren großteils top, auch die Leistungen überzeugten. Trainer Daniel Beichler ließ erfrischenden und attraktiven Offensivfußball spielen. Nicht umsonst netzten die jungen Talente in sechs Spielen 17-mal. Einen großen Anteil daran hatte Stürmer Phillip Verhounig. Dem Torjäger ging der Knopf im Herbst richtig auf – acht Tore bedeuten (vor den Mittwochsspielen) den ersten Platz in der Torschützenliste.
Allerdings weiß Beichler auch, dass seine Spieler noch viel zu lernen haben. Kapitän Zeteny Jano fiel durch zwei unnötige Gelb-Rote-Karten negativ auf, entpuppte sich nicht als Leader. Auch Kenneth Adejenughure ließ sich in Rotterdam zu leicht provozieren und zu einer Tätlichkeit verleiten. Das war ein Mitgrund, aber nicht hauptverantwortlich dafür, dass in den Niederlanden das einzige Remis entstand. Denn schon vor seinem Ausschluss stellten die Jungbullen beim Stand von 2:0 das Spielen ein und wollten nur noch verwalten. „Wir kennen und können Passivität nicht“, erkannte Beichler danach zurecht. Dasselbe wäre beinahe am Dienstag gegen PSG passiert. Schafft es sein Team, diese Fehler auszumerzen, kann es im Frühjahr weit gehen.
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