Touristenattraktion

Zuerst arg umstritten, jetzt Besucher-Hotspot

Niederösterreich
19.11.2024 15:10

Der Puchberger Unternehmer Friedrich Bleier begann im Jahr 2022 ein Feriendorf in Rohrbach im Graben am Fuße des Schneebergs für Investoren und für Touristen aufzustellen. Mittlerweile stehen 34 Häuser samt Restaurant rund um den glasklaren Schneeberg See und ziehen Touristen aus aller Welt an.  

Das beliebte Fisch- und Steaklokal „Marias Land“, das früher mitten im Ort war, wurde hier her ...
Das beliebte Fisch- und Steaklokal „Marias Land“, das früher mitten im Ort war, wurde hier her verlegt und heißt nun „Zur Marie am Schneeberg See“.(Bild: Doris_SEEBACHER)
Zwei der Chalets in Holzbauweise warten noch auf einen Käufer. Infos dazu finden Sie unter ...
Zwei der Chalets in Holzbauweise warten noch auf einen Käufer. Infos dazu finden Sie unter www.chalet-schneeberg.at(Bild: Doris_SEEBACHER)
Am Fuße des Schneebergs im Örtchen Rohrbach im Graben liegt das Idyllische Feriendörfchen von ...
Am Fuße des Schneebergs im Örtchen Rohrbach im Graben liegt das Idyllische Feriendörfchen von Friedrich Bleier.(Bild: Doris_SEEBACHER)
Absolute Ruhe, beste Luftqualität und glasklares Wasser, das im Sommer sogar bis zu 22 Grad ...
Absolute Ruhe, beste Luftqualität und glasklares Wasser, das im Sommer sogar bis zu 22 Grad erreicht, zeichnen das idyllische Feriendorf aus.(Bild: Doris_SEEBACHER)

Starker Gegenwind schlug ihm noch im Jahr 2022 entgegen, als Friedrich Bleier die ersten neun Holzchalets in sein verschlafenes Rohrbach im Graben rund um einen glasklaren See am Fuße des Schneebergs stellte. „Hinterrücks und mittels UVP-Verfahren versuchte man im Dorf lange, das Projekt zu torpedieren und abzuwürgen“, so der einheimische Unternehmer. Und jetzt? Keine der Befürchtungen ist eingetreten und der Widerstand hat sich gelegt. Mittlerweile ist das idyllische Urlaubsdörfchen auf 34 Häuschen angewachsen und das beliebte Lokal „Marias Land“ ist mit übersiedelt und heißt nun „Zur Marie am Schneeberg See“.

Das Prinzip dieser Chalets basiert auf dem sogenannten „Buy to Let“-Modell: Man investiert in ein Haus, nutzt es für acht Wochen im Jahr privat und den Rest des Jahres wird es weitervermietet. Die Vermietung erfolgt über den Betreiber, die Rendite gehört dem Besitzer. „Die Wertsteigerung betrug in den ersten Jahren bereits 30 Prozent“, so der Unternehmer. Die Käufer sind durchwegs Österreicher. „Keine internationalen Investoren“, erzählt Bleier weiter.

Und die Gäste? „Menschen, die die Nähe zu Wien, zum Hochgebirge, zur Rennstrecke in Spielberg oder zum Semmering schätzen.“ Und natürlich die Ruhe. Auch die Region um Puchberg profitiert, weil durch die Touristen aus aller Welt die Wertschöpfung steigt. Im Sommer ist das Feriendorf zu 95 Prozent ausgelastet. „Auch im Dezember, wenn Weltcuprennen am Semmering stattfinden, sind wir total voll“, freut sich Friedrich Bleier. Für all jene, die noch an einem Kauf interessiert sind – zwei Chalets wären noch zu haben. 

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