Prozess am Landesgericht St. Pölten: Mann (68) soll nach Feuer in Haus Versicherung getäuscht haben. Nun muss er sich wegen versuchten Betruges verantworten. Der Prozess wurde vertagt.
Im Oktober 2021 zerstörte ein Feuer Teile seines Eigenheimes. Ein undichter Kachelofen soll für den Brand verantwortlich sein. Mehr als 20 Mann standen damals im Bezirk St. Pölten bei den Löscharbeiten im Einsatz. Rund 200.000 Euro kostete die Sanierung. Geld, das sich der 68-Jährige erst ausleihen musste.
Ich bin beim Brand nackt auf die Straße gelaufen, war völlig überfordert. Die Nachbarn haben dann die Feuerwehr alarmiert.
Angeklagter am Landesgericht St. Pölten
Wie sich im Zuge der Ermittlungen zur Brandursache herausstellte, soll der Mindestabstand zwischen Bett und Ofen nicht eingehalten worden sein. Für die Versicherung Grund genug, für den entstandenen Schaden nicht aufzukommen.
Angeklagter bekennt sich nicht schuldig
Mehr noch: Der 68-Jährige soll durch fälschliche Angaben zur Möbelanordnung (größerer Abstand zum Kamin) versucht haben, den Vorwurf zu widerlegen, um die Versicherungssumme zu kassieren. Nun musste sich der Mann wegen versuchten Versicherungsbetrugs vor Gericht verantworten. Und bekannte sich nicht schuldig. Zur Ladung weiterer Zeugen wurde vertagt.
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