Für Krems und Hollabrunn war er in der Handball Liga Austria im Einsatz, jetzt ist Julian Pratschner Teil der deutschen Handball-Sensation Rostock. MIt dem Drittligisten kracht er am Mittwoch im Cup-Achtelfinale auf Zweitligist Balingen, spielt dabei vor Tausenden Zuschauern.
„Ich würde es so einschätzen, dass Empor Rostock ein stabiler HLA-Klub wäre!“ Aus dieser hat sich der Ex-Kremser Julian Pratschner nach dem Abstieg mit Hollabrunn im Sommer verabschiedet, um ein neues Kapitel in der dritten deutschen Handball-Liga zu wagen. Und das fühlt sich für den 27-jährigen Ex-Teamflügel sehr gut an. „Ich bin immer noch begeistert von den Strukturen. „Letzte Woche waren beim Spiel in Cottbus 1600 Zuschauer in der Halle!“ Eine Zahl, die in Österreich nur beim Vorarlberg-Derby erreicht wird.
Und das bisher größte Highlight steht vor der Rostocker Tür. Nach Siegen gegen den deutschen Bundesliga-Aufsteiger Potsdam (mit den Teamspielern Paulnsteiner und Kofler, der dritte, Katic, verletzte sich gerade in diesem Match schwer) und Zweitliga-Abstiegskandidat Nordhorn hat Pratschner („ich habe hier das Gefühl, dass ich mich weiterentwickeln kann“) im deutschen Cup-Achtelfinale am Mittwoch gegen Balingen, ebenso Zweitligist, die Chance auf den nächsten Coup. Die Heimspiele in einem ehemaligen Flugzeughangar sind ausverkauft, nur 50 der 800 Tickets gelangen in den freien Verkauf.
„Die dritte Liga in Deutschland wird wertgeschätzt“, weiß Pratschner. So wird das „Mecklenburg-Vorpommern“-Derby gegen Stralsund am 7. Dezember in die Rostocker Stadthalle verlegt. Fassungsvermögen 4500. „Wir rechnen mit 3000 Zuschauern!“ Mit dem Wechsel scheint Pratschner vieles richtig gemacht zu haben.
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