Gemeinsam mit ÖVP-Innenminister Gerhard Karner kündigt Landeshauptmann Christopher Drexler einen strengeren Kurs im Bereich der Integration an: So soll die Bezahlkarte für Asylwerber so rasch wie möglich eingeführt werden: „Es muss Schluss sein mit Bargeld-Auszahlungen!“
„Wir müssen beim Asyl-System die Schrauben weiter anziehen“, gibt ÖVP-Innenminister Gerhard Karner die künftig strengere Gangart des Bundes vor, als er diese Woche gemeinsam mit Landeshauptmann Christopher Drexler die „Steirerkrone“-Redaktion besucht. Die drei Grundpfeiler des strikten Kurses: die im Sommer eingeführte Arbeitspflicht für Asylwerber in Grundversorgungseinrichtungen des Bundes, die ebenfalls bereits laufenden Werteschulungen sowie die erstmalige Umsetzung einer Sachleistungskarte.
Bereits 14.000 Stunden Pflichtdienst verrichtet
Und so sehen die ersten Steiermark-Zahlen aus: Seit Mitte Juli verrichteten 136 Asylwerber 14.000 Stunden gemeinnützige Tätigkeiten in Bundesunterkünften, 165 Personen absolvierten darüber hinaus die Wertekurse.
„Wir werden uns am Bundesmodell orientieren, bei dem Asylwerber zehn Stunden pro Monat Dienst an der Allgemeinheit leisten müssen. Das ist das Mindestmaß, das ich für die Steiermark umsetzen will“, betont Drexler. Dazu gehöre etwa die Pflege von Parkanlagen oder Sportflächen im Gemeinde-Eigentum. Zum A und O der Integration gehöre zudem die Verinnerlichung unserer Werte. „Wer die Regelkurse nicht absolviert oder die ihm zugeteilten Arbeiten nicht erledigt, muss mit Leistungskürzungen rechnen“, kündigt der Landeschef an.
„Es muss Schluss sein mit Bargeldauszahlungen!“
Und er möchte die Bezahlkarte für Asylwerber so rasch wie möglich einführen: „Wir beteiligen uns an der aktuell laufenden Ausschreibung des Bundes. Es muss Schluss sein mit Bargeld-Auszahlungen!“
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