Nach dem vielversprechenden Saisonstart ist die Stimmung beim FC Red Bull Salzburg mittlerweile völlig gekippt. Trainer Pep Lijnders wirkte nach der Demütigung gegen Sturm ratlos. Dabei wäre es an der Zeit, dass er Antworten findet. Ein Kommentar von „Krone“-Redakteur Sebastian Steinbichler.
Pep Lijnders brachte im Sommer die gute Laune zurück nach Salzburg. Der Niederländer vermittelte diese selbst und hatte stets ein Lächeln auf den Lippen. Mittlerweile ist dieses Lächeln in der Öffentlichkeit immer seltener geworden. Die Mundwinkel zeigen dafür viel öfter nach unten. Erst recht nach der 0:5-Demütigung gegen Sturm.
Lijnders wirkte ratlos: „Ich habe viele Fragen in meinem Kopf.“ Bezeichnend für die Lage bei den Bullen. Die Fragen haben die Oberhand, Antworten gibt es wenige bis gar keine. Dabei ist es höchste Zeit, diese zu liefern.
Welchen Anteil hat der Trainer selbst?
„Wir müssen daraus lernen“, betonte der Coach in den vergangenen Wochen fast gebetsmühlenartig. Anlässe dazu gab es mit all den Niederlagen schon genug. Nach dem Sturm-Spiel zeigt die Lernkurve der Bullen aber noch weiter nach unten als davor. Dazu fehlen nach dem vielversprechenden Saisonstart Dinge wie Zusammenhalt, Begeisterung und Leidenschaft. Diesbezüglich gilt es auch herauszufinden, welchen Anteil daran Lijnders selbst hat. All das muss in der Länderspielpause passieren!
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