"Ein technischer Defekt ist jedenfalls auszuschließen", erklärte der zuständige Brandermittler. Die Untersuchungen seien aber noch nicht abgeschlossen. Auch die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt.
Der Brand war am Sonntagabend in der Siedlung im Bezirk Murtal ausgebrochen. Als die 70 Feuerwehrmänner gegen 20.30 Uhr am Einsatzort ankamen, drang bereits dichter Qualm aus den Kellerfenstern. Während ein Teil mit schwerem Atemschutz gegen den Brand vorging, konzentrierte sich eine andere Gruppe auf die Evakuierung der in den Obergeschoßen eingeschlossenen Bewohner: Mittels Leitern und Teleskopbühne wurden von Balkonen mehrere Menschen und ein Hund gerettet.
Vier Bewohner mussten über Nacht im Spital bleiben
Insgesamt acht Bewohner - darunter vier Kinder - wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Landeskrankenhaus Leoben gebracht. Wie es von der ärztlichen Leitung am Montag hieß, wurden vier Personen ambulant versorgt und vier über Nacht stationär aufgenommen. Da aber auch bei ihnen keine Komplikationen auftraten, konnten sie am Montagvormittag entlassen werden.
Elf Wohnungen bis auf Weiteres unbenutzbar
Der Feuerwehr war es gelungen, ein Übergreifen der Flammen auf die darüberliegenden Wohnungen zu verhindern. Aufgrund der starken Rauchentwicklung sind aber alle elf Wohnungen bis auf Weiteres unbenutzbar, zudem hat durch den Brand auch die Elektroinstallation Schaden genommen. Die Bewohner kamen bei Verwandten und Bekannten unter.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.