Hallwang will vor Mammutprogramm Puch als bester Neuling distanzieren. SAK holte gegen Neumarkt den ersten Punkt, fühlt sich aber dennoch wie ein Verlierer.
Seit Grünau im Jahr der Wiedereinführung der Salzburger Liga 2010 ist kein Aufsteiger besser aus den Startlöchern gekommen als Hallwang. „Vor allem haben sie am Ende souverän die Klasse gehalten“, gefällt Coach Damir Borozni die Ausgangslage. Die Folge: Sein Team steht nach drei Partien dort, wo der heutige Gegner Puch hin will – im Vorderfeld. „Für uns wäre ein Platz unter den ersten Zehn toll, Puch wird sicher vorn mitspielen“, prognostiziert Sektionsleiter Senad Abay. Der mit Blick auf die Tabelle festhält: „Eine schöne Momentaufnahme, aber mehr auch nicht.“
Mit dem im Sommer geholten Michael Pletschacher haben die Flachgauer einen Ex-Pucher in ihren Reihen. Der beschenkte sich zuletzt mit einem Tor beim 4:3 gegen Straßwalchen zum Geburtstag selbst. „Wir wollen sie ärgern“, sagt der 22-Jährige vorab. Die Vorgabe ist klar: „So viele Punkte gegen den Abstieg sammeln wie möglich!“ Umso wichtiger wird das, weil im September ein Monsterprogramm mit den Topteams Bramberg, Seekirchen und Grödig sowie dem Gastspiel in Thalgau wartet. Gestern schrieb der SAK erstmals an – 3:3 in Neumarkt. „Es fühlt sich wie eine Niederlage an. Es war die bisher beste Leistung der Saison, aber dann kippt das Spiel“, war SAK-Obmann Walter Larionows sichtlich enttäuscht. Das Gegenteil war bei Neumarkt der Fall. „Es ist fast wie ein Sieg“, sagte Neumarkts sportlicher Leiter Hans Hajek.
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