Brisante Enthüllung rund um Matthijs de Ligt: Der Niederländer wechselte vor wenigen Tagen zu Manchester United – offenbar gegen den Willen von Trainer Vincent Kompany.
Einem Bericht von „The Athletic“ zufolge soll Kompany dem 25-Jährigen versichert haben, auf ihn zu setzen. De Ligt sei sein „Nummer-eins-Verteidiger“, habe ihm der Neo-Bayern-Trainer in einem Vier-Augen-Gespräch mitgeteilt. Das Medium beruft sich auf eine anonyme Quelle aus dem Umfeld des Spielers.
Die Entscheidung, den Niederländer dennoch an Manchester United abzugeben, soll auf Vorstandsebene (Max Eberl und Co.) gefallen sein. Die Bayern kassierten für de Ligt rund 45 Millionen Euro – mit Bonuszahlungen könnten noch einige Millionen hinzukommen.
Auf Nachfrage von „The Athletic“ dementierte ein Sprecher des deutschen Rekordmeisters diese Vorkommnisse. Kompany habe die Worte („Nummer-eins-Verteidiger“) in diesem Zusammenhang nie gesagt.
Petition ohne Erfolg
Von Seiten der Fans mussten die Bayern für diesen Spielerverkauf viel Kritik einstecken. Die Fans starteten im Juni sogar eine Online-Petition „Keep de Ligt! Wir wollen de Ligt!“, die insgesamt über 70.000 Unterschriften erhielt – allerdings ohne Erfolg.
Der Niederländer schrieb zu seinem Wechsel in einer emotionalen Botschaft auf Social Media: „Deswegen ist der Abschied für mich auch ein Chaos der Gefühle. Ich werde immer die Liebe und Unterstützung der Spieler, des ganzen erweiterten Teams und vor allem der Fans in Erinnerung behalten. Die Petition, die so viele von euch unterschrieben haben, berührt mein Herz!“
Der Bericht des britischen Mediums dürfte sicherlich wieder für viel Unruhe in München sorgen – so kurz vor dem Ligastart (Bayern am Sonntag 15.30 Uhr gegen VfL Wolfsburg im Einsatz) nicht optimal …
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