Unser heutiger E-Bike-Tourentipp ist zwar längst kein Geheimtipp mehr, dennoch darf diese wunderbare Tour zur Heidelberger Hütte (Engadin) in unserem Angebot nicht fehlen.
Gestartet wird vom Parkplatz an der Talstation der Silvrettabahn, die man auch als Hilfe für den ersten, steilen Streckenabschnitt nützen kann. Uns führt die gut beschilderte Straße unterhalb der Seilbahn nach oben, wir erreichen zunächst die Mittelstation der Silvrettabahn.
Entlang des Fimbabaches folgt man der MTB-Route 7074 taleinwärts, vorbei am Schwarzwasser- und Pardatscher-See.
Immer schöner und idyllischer
Ab nun wird die Strecke entlang des Fimbabachs immer schöner und idyllischer! Je höher es geht, desto großartiger wird die hochalpine Berglandschaft. Die Strecke führt am Berggasthof Bodenalpe (1842) vorbei – bis zum Ziel die einzige Chance für eine Einkehr.
Nach weiteren gut sieben Kilometern ist die Heidelberger Hütte (2264 Meter) erreicht. Unterwegs überquert man die Schweizer Grenze.
Spruchgewaltiger Hüttenwirt
Die Heidelberger Hütte befindet sich mit den Wirtsleuten Loisl und Sandra Eiter fest in Tiroler Hand. Die Alpenvereinshütte ist nicht nur ein kulinarischer Super-Tipp, sondern bietet auch Übernachtungsmöglichkeiten. 12.000 Biker nutzen in den Sommermonaten diese Transalp-Route in das Engadin. Und auch die rüstigen Senioren-E-Biker werden immer mehr, freut sich Loisl, der spruchgewaltige Hüttenwirt: „Wer später bremst, ist länger schnell.“
Diesen Tipp sollte man lieber bleiben lassen. Retour fahren die rüstigen Senioren auf selbem Weg nach Ischgl – ein Stopp am Schwarzwassersee lohnt allemal.
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