Jenes Wohnhaus in der Gemeinde Deutsch Goritz, das schon in der Nacht auf Samstag in Flammen aufging, hat es nochmals erwischt. Bei Nachlöscharbeiten entzündete sich am Abend abermals ein Glutnest in der Zwischendecke – das Haus konnte nur noch abgerissen werden.
In der Nacht auf Samstag kam es in Ratschendorf in der südoststeirischen Gemeinde Deutsch Goritz, wie berichtet, zu einer Tragödie: Um 0.32 Uhr ging bei der Feuerwehr der Alarm ein – als sie am Einsatzort eintrafen, stand bereits das ganze Einfamilienhaus in Flammen. Eine Person musste daraufhin sogar ins Krankenhaus gebracht werden.
„Das Wohnhaus ist innen im Erdgeschoss komplett ausgebrannt und unbewohnbar. Auch das Dachgeschoss wurde schwer beschädigt“, berichtete Franz Konrad von der Feuerwehr daraufhin am Samstagvormittag. Doch nur wenige Stunden später sollte sich die Lage noch weiter zuspitzen.
Denn gegen 20 Uhr am selben Tag brach bei Nachlöscharbeiten erneut ein Feuer aus. Nun stand auch noch das Dachgeschoss in Flammen. „Das Glutnest war mit der Wärmebildkamera nicht zu sehen“, erklärt Konrad. Nochmals mussten an die 40 Feuerwehrkräfte ausrücken. Doch vom Haus war nichts mehr zu retten – es konnte nur noch mit Baggern abgerissen werden.
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