Wie ich meine Tochter unterstütze, sich auf den nahenden Schulwechsel vorzubereiten. „Die kleine Botin“ aka Daniela Gaigg schreibt als Kolumnistin über Themen rund um das Leben mit der Familie. Das sind Nachhaltigkeit im Alltag, Selbstfürsorge und Gedankenanstöße für Eltern.
Nur noch wenige Wochen trennen meine jüngere Tochter von einem sehr aufregenden Ereignis: Sie wechselt in die nächste Schule! Die Vorfreude überwiegt, sie spricht seit der Anmeldung in der AHS viel und oft davon. Dennoch gibt es Momente der Unsicherheit und der Aufregung. Der Wechsel in eine komplett neue Umgebung mit vielen unbekannten Menschen und einer bisher ungewohnten Menge an unterschiedlichen Lehrern werfen ein bisschen ihre Schatten voraus. Wie wird das werden?
Damit sie ausreichend Zeit hat, sich damit zu beschäftigen, ist es mir wichtig, offen und respektvoll immer dann mit ihr darüber zu sprechen, wenn sie es möchte. Dabei höre ich mir Sorgen, Erwartungen an, ohne diese abzuwerten. Ich versuche, ihr Selbstvertrauen zu stärken, indem wir über bisherige Erfolge sprechen – auch in der Volksschule war nicht immer jeder Tag ganz easy und die kleinen Erfolge vergisst man leider zu leicht.
Gemeinsam vorbereiten
Damit es greifbar und gleichzeitig spannend für sie bleibt in den Ferien, machen wir viele der notwendigen Vorbereitungen zusammen. Die Liste der neuen Schulmaterialien beispielsweise: Sie erstellt eine Einkaufsliste, die wir miteinander abarbeiten.
Gerade Abends machen sich oft gemischte Emotionen bemerkbar. Dann hilft es sehr, diese anzuhören und mit Hilfe von einfachen Entspannungs-Übungen und mutmachenden Sätzen als Affirmationen auch wieder loszulassen.
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