Die Zahlen für das erste Halbjahr rund um Firmengründungen in Tirol liegen vor. Bei den Übernahmen wurde ein Allzeithoch erreicht. „Das Land bleibt unternehmerisch“, sagt dazu Patrick Schwarz.
Im Land Tirol gibt es weiterhin viele mutige Köpfe, die es trotz schwieriger Rahmenbedingungen wagen, ein Unternehmen zu gründen. Den Beweis dafür liefern aktuelle Zahlen der Wirtschaftskammer. Exakt 1750 neue Unternehmen wurden im ersten Halbjahr gegründet. Pro Monat sind das mehr als 290 Neugründungen.
Auf Platz eins liegt das Gewerbe und Handwerk. In dieser Sparte zählte man 46 Prozent der neuen Betriebe. Dahinter reihen sich Handelsbetriebe (23%), die Sparte Information und Consulting (17%) sowie der Bereich Tourismus und Freizeitwirtschaft mit acht Prozent.
Tirol ist und bleibt weiter unternehmerisch. Trotz wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ergreifen viele den Mut, ins kalte Wasser zu springen. Auch die Zahlen bei den Übernahmen sprechen eine klare Sprache.
Patrick Schwarz
70 Prozent wollen Einkommen steigern
Und was ist die Motivation der Neo-Unternehmer? 70 Prozent wollen ihr Einkommen steigern, 65 Prozent streben nach mehr Flexibilität in der Zeit- und Lebensgestaltung und 64 Prozent wollen ihr eigener Chef oder ihre eigene Chefin sein. Den größten Anteil der Neugründer stellten die 30- bis 40-Jährigen mit 32 Prozent. Doch auch bei den unter 20-Jährigen freut sich die Wirtschaftskammer über einen leichten Aufwärtstrend. Es zeige sich ein Bewusstseinswandel.
„Tirol ist und bleibt weiter unternehmerisches Land“
Erfreuliche Nachrichten gibt es auch bei den Unternehmensübernahmen. 718 entsprechen laut der WK einem Allzeithoch und 9,7 Prozent der österreichweiten Übernahmen.
Patrick Schwarz, Landesvorsitzender der Jungen Wirtschaft Tirol, sagt zu diesen Zahlen: „Tirol ist und bleibt weiter unternehmerisch. Trotz wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ergreifen viele den Mut, ins kalte Wasser zu springen. Auch die Zahlen bei den Übernahmen sprechen eine klare Sprache.“
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