Ein prognostizierter Sturm sorgte am Samstag für einen verspäteten Start des Partyabends beim ELF. Die Wartezeit nutzten die Besucher für ausgiebige Warm-Ups an anderen Orten.
Die Glitzersteine funkelten schon im Gesicht, die Haare waren frisch geföhnt und die besten Klamotten angezogen. Nur die Örtlichkeit, an der man am Samstagnachmittag viele aufwendig gestylte Leute antraf, war ungewöhnlich.
„Wir haben über die Festival-App die Mitteilung erhalten, dass das Gelände später als geplant öffnen wird, wegen Schlechtwetters. Bis es soweit ist, bringen wir uns einfach in der Innenstadt schon in Stimmung“, erzählte Lisa aus Salzburg. So wie sie und ihre Freundinnen waren auch etliche andere Electric-Love-Tagesgäste von den Veranstaltern angehalten, auf keinen Fall vor 20 Uhr zum Festivalgelände anzureisen. „Die Sicherheit der Besucher und auch unserer Crew hat höchste Priorität. So eine Verschiebung des Ablaufs und auch die Räumung des Campingplatzes gehen immer mit viel Aufwand einher. Aber wir gehen da keine Risiken ein“, sagte ELF-Boss Manuel Reifenauer.
Langweilig wurde den gestrandeten ELF-Gästen während der Wartezeit bis zum Einlass nicht. Sie lebten den Samstagnachmittag einfach nach dem Motto: Vorfreude ist die schönste Freude. Am Partyangebot scheiterte es in der Zwischenzeit auch nicht: In der Innenstadt konnte beim „Artmosflair“ Flanier-Festival gefeiert werden und bei den Campern wummerten die Bässe derweil aus den Autos, die einen sicheren Schutz vor den Sturmböen boten.
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