Entlang der A10-Tauernautobahn sind die Abfahrtssperren ab 5. Juli wieder aktiv. Zudem soll es vereinzelte Durchfahrtsperren in grenznahen Gemeinden geben.
Zwischen 5. Juli und 8. September soll es für Autofahrer ohne Ziel in Österreich keine Abfahrtsmöglichkeit zwischen Puch-Urstein und Zederhaus geben. Die dazugehörige Verordnung des Landes Salzburg ist heute, Dienstag, verabschiedet worden. Damit wollen Verkehrslandesrat Stefan Schnöll (ÖVP) und das Land Salzburg die Gemeinden vor unnötigem Ausweichverkehr schützen.
Wörtlich heißt es in der Aussendung: „Neu ist heuer, dass auch die Abfahrt in Flachau gesperrt ist. Die Polizei kann – unterstützt von mehreren Teams der Asfinag Traffic-Manager und privaten Sicherheitsdienst-Mitarbeitern – jederzeit kontrollieren, wenn es die Verkehrssituation erfordert.“
Durchfahrtsperren in einzelnen Gemeinden
Zusätzlich zu den Abfahrtssperren gelten in den Sommerferien in den Gemeinden Anif, Grödig, Elsbethen, Wals-Siezenheim und der Stadt Salzburg Durchfahrtsperren, welche ebenfalls kontrolliert werden sollen.
Die „Krone“ hat jüngst von einem Familienvater aus Radstadt berichtet, der die Kontrollen generell als „zahnlos“ bezeichnet. Der Pongauer wurde bei einer Kontrolle durch einen privaten Sicherheitsdienst, gemeinsam mit der Asfinag, quasi mit den Worten „mir egal, wer hier durchfährt“ durchgewunken.
Seitens Landespolizeidirektion ließ man der „Krone“ daraufhin über Hans Wolfgruber ausrichten: „Der Erfolg dieser Kontrollen hängt nicht von den eingesetzten Organen, sondern vom Inhalt der jeweiligen Verordnungen ab. Wenn eine Person passende Gründe für das Verlassen der Autobahn geltend macht, dann darf diese in jedem Fall abfahren – unabhängig davon, wer kontrolliert.“
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