Drama im Lungau

Bergsteiger (54) 200 Meter in Tiefe gestürzt – tot

Salzburg
30.06.2024 20:30
Porträt von Salzburg-Krone
Von Salzburg-Krone

Drei Tote hatten Salzburgs Berge bereits am Samstag gefordert, am Sonntag gab es erneut einen Todesfall zu beklagen: Ein 54-jähriger Grazer stürzte beim Abstieg vom Kasereck im Lungau 200 in die Tiefe, verstarb.

Ein 54-jähriger gebürtiger Mauterndorfer, der zuletzt in Graz gewohnt hatte, stürzte gegen 13 Uhr beim Abstieg vom Kasereck in den Schladminger Tauern über 200 Meter tödlich ab. „Er ist bereits im unteren Bereich des Grates gewesen“, sagt Hannes Kocher, der Lungauer Bezirksleiter und Tamsweger Bergretter. Sein Begleiter alarmierte die Einsatzkräfte.

Das Team des Polizeihubschraubers Libelle versuchte den tödlich Verunglückten zu bergen, starker Föhn verhinderte den Anflug. Daher stiegen acht  Bergretter auf. Durch eine Wetterbesserung gelang es dann jedoch dem Hubschrauberteam, eine Bergung durchzuführen. Im Einsatz stand auch das Rettungshubschrauberteam Martin 1 und insgesamt 20 Bergretter aus Tamsweg und Mauterndorf. Der Einsatz endete um 18 Uhr.

Am Samstag waren bereits drei Personen in Salzburgs Bergen tödlich verunglückt.

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