Polit-Freunde werden Grüne und Freiheitliche in Niederösterreich wohl nicht mehr: Verkehrssprecher Georg Ecker von der Öko-Partei kritisiert die blaue Verkehrspolitik.
Er eröffnet ausgebaute Bahn(teil-)strecken der Pottendorfer-Linie, kündigt moderne Pendlergarnituren an, rettet historische Bahnen wie den Ötscherland-Express und nimmt Park-&-Ride-Anlagen in Betrieb. Landesvize Udo Landbauer (FPÖ) scheint als zuständiger Landesrat den Öffi-Ausbau zu forcieren. Doch Georg Ecker von den Grünen sieht das anders.
Kritik an der Öffi-Bilanz
Wie gut ist die Öffi-Bilanz der FPÖ tatsächlich? Ecker: „Die Freiheitlichen stellen sich dar, als würde wegen ihrer Arbeit mehr in Öffis investiert. In Wirklichkeit sind die Weichen für die aktuellen Investitionen bereits früher gestellt worden.“
Lob gibt es von Ecker naturgemäß für „seine“ Ministerin: „Leonore Gewessler habe Versäumnisse aus der Vergangenheit gut gemacht und nicht nur das Klima-Ticket eingeführt, sondern eine ganze Reihe an positiven Impulsen für die öffentlichen Verkehrsmittel gesetzt“. Im Gegensatz dazu stehe Landbauer bei Projekten wie der Verlängerung der Straßenbahnlinie 71 von Wien Richtung Schwechat „auf der Bremse“.
Die Aufnahme der Ostbahnbrücke in Wien-Stadlau ins Zielnetz 2040 ist ein wichtiges Signal
Georg Ecker (Grüne)
Ecker ist zudem wichtig, dass die Ostregion Niederösterreichs bei den Öffis nicht vergessen wird. „Laaer Ostbahn, Nordostbahn, Nordbahn – da gibt es eine Menge zu tun.“ Die Aufnahme der Erweiterung der Stadlauer Ostbahnbrücke ins Zielnetz 2040 sei eine weitere wichtige Maßnahme für die ganze Region.
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