Die Grenzkontrollen anlässlich des G7-Gipfels in Süditalien waren am Samstag auch am anderen Ende des Landes deutlich spürbar: Wer über den Brennerpass in Tirol nach Italien reisen wollte, brauchte am Samstag viel Geduld. Zwischenzeitlich ging auf der A13 so gut wie gar nichts. Auch auf anderen Routen in Österreich war der Verkehr mehr als zäh.
Grenzkontrollen in Italien aufgrund des im Süden des Landes abgehaltenen G7-Gipfels haben am Samstag den Verkehr über den Brennerpass mehr oder weniger zum Erliegen gebracht. Der Stau auf der Brennerautobahn (A13) in Richtung Italien zog sich nach Angaben des ÖAMTC zu Mittag über 18 bis 19 Kilometer hin, der Zeitverlust betrug mehr als zwei Stunden.
Die österreichischen Einsatzkräfte waren auf das Szenario vorbereitet. Weil ab dem späteren Vormittag auch die Ausweichrouten so stark belastet waren, dass es kein Weiterkommen mehr gab, wurden die Fahrzeuge von dort wieder zurück auf die A13 geleitet.
Wartezeiten auch in Kärnten und Salzburg
Ebenfalls Wartezeiten bei der Ausreise nach Italien gab es am Kärntner Grenzübergang Arnoldstein auf der Südautobahn (A2). Dort musste man sich etwa eine halbe Stunde gedulden. In Salzburg verloren die Verkehrsteilnehmer bei starkem Ausflugsverkehr vor dem Baustellenbereich Golling-Werfen auf der Tauernautobahn (A10) in Fahrtrichtung Süden etwa eineinhalb Stunden.
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