Im Ennstal stehen millionenschwere Projekte bevor: In Haus wurde der Spatenstich für die neue Kaiblinggrat-Sesselbahn gesetzt – und in Schladming warten im nächsten Winter gleich zwei Neuerungen.
Nach 32 Jahren oder insgesamt rund 27,4 Millionen beförderten Gästen ist Schluss. Die bei vielen Wintersportlern beliebte Quattralpina am Hauser Kaibling wird quasi in Pension geschickt. Ab dem kommenden Winter nimmt die 8er-Sesselbahn Kaiblinggrat ihren Betrieb auf.
16 Millionen Euro werden investiert
Am Donnerstag erfolgte der Spatenstich zum 16 Millionen Euro teuren Projekt. „Mit diesem Neubau ist für Jahrzehnte dafür gesorgt, dass Sommer- wie Wintergäste komfortabel in Ski- und Wanderabenteuer starten können“, freuen sich die Geschäftsführer Klaus Hofstätter und Maximilian Sampl unisono. Auch der Hauser Bürgermeister Stefan Knapp ist stolz, „dass die stärkste Sesselbahn der Steiermark künftig über den Hauser Kaibling führt“.

In die selbe Kerbe schlägt auch Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl: „Mit der neuen Sesselbahn verbessern die Hauser Kaibling Bergbahnen einmal mehr das Angebot für ihre Gäste. Das steigert auch die Attraktivität unserer Vier-Berge-Skischaukel und der Erlebnisregion.“
Die neue Kaiblinggrat bringt die Wintersportler künftig in nur 4,5 Minuten auf das Senderplateau auf 1870 Meter – pro Stunde können so 3600 Personen befördert werden.
Gebaut wird auch im benachbarten Schladming: Einerseits entsteht bei der Talstation Planai West ein spektakulärer Neubau, und dann wird auch noch der Bau der 10er-Gondelbahn von Schladming nach Rohrmoos bis zum Winter finalisiert. Kostenpunkt allein für Letztere: stolze 13,5 Millionen Euro.
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