Heroischer Kampf, viele Emotionen – und ein Entscheidungsspiel. Die Kremser Handballer wittern gegen Hard die Chance auf den Finaleinzug.
Nach dem 31:30 gegen Hard wurde sogar Handball-Boss Alexander Hofmann von den Emotionen übermannt. „Jeder, der ein Auto hat, soll nach Hard fahren. Wir holen uns das!“ Ungewöhnlich für den Mann der leisen Töne. Aber der Kremser Ausgleich in der Semifinal-Serie, der am Freitag ein Entscheidungsspiel beim Sieger des Grunddurchgangs ermöglicht (krone.tv 18.05 Uhr), war ein spezieller Moment in einer lange schwierigen Saison.
„Kaum jemand hat damit gerechnet, wir haben sehr, sehr viel richtig gemacht!“ Galt auch für Daniel Dicker, gegen seinen Ex-Klub (mit dem er dreimal das Finale erreicht hatte) Abwehr-Stratege und Ballverteiler in einer Person gewesen.
Nach dem ersten Sieg im vierten Saisonduell mit Hard ist die Überzeugung, die Top-Sensation zu schaffen, gestiegen. „Wenn das Zusammenspiel Abwehr mit Torhüter Domevscek wieder passt, können wir Hard auch auswärts schlagen!“ So leid es Dicker für Freund und Ex-Kollegen Raschle in dessen Harder Abschieds-Jahr täte. Der erste Finalist in der HLA steht mit Linz schon nach zwei Spielen fest.
Kein Hypo-Spaziergang
Bei den Damen könnte der Meister am Freitag feststehen. Nach dem relativ knappen 25:22 in der Südstadt erwartet Hypo in Atzgersdorf (20.15, live ORF Sport Plus) aber kein „Spaziergang“.
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