Hoffnung auf Freifahrt

Gamper startet beim Giro mit der Lizenz zum Helfen

Tirol
01.05.2024 21:00

Radprofi Patrick Gamper freut sich auf den dritten Start beim Giro d´Italia. Der Tiroler soll dabei ab Samstag Bora-Kapitän Martinez im Kampf um einen Stockerlplatz unterstützen. Insgeheim hofft Österreichs Zeitfahr-Champ bei der Italien-Rundfahrt, dass er auf eigene Faust ein gutes Ergebnis holt.

Nach 2020 und 2022 nimmt Patrick Gamper am Samstag in Venaria Reale (Kleinstadt in der Nähe von Turin) zum dritten Mal den Giro d’Italia in Angriff: „Nach der ganzen Vorbereitung mit einem dreiwöchigen Höhentraining in Teneriffa wäre es sehr bitter gewesen, das Rennen zu verpassen.“

Gamper ist Italienfan
Der Kampf um das Rosa Trikot ist das erklärte Lieblingsrennen des Italienfans. Das hat aber nichts mit dem dortigen Essen zu tun: „Wir haben einen eigenen Koch dabei, die richtige Ernährung spielt eine wichtige Rolle.“

Gamper (vorne) erhofft sich einiges. (Bild: GEPA)
Gamper (vorne) erhofft sich einiges.

Der Tiroler Radprofi ist in Italien mit der Lizenz zum Helfen ausgestattet, das deutsche Bora-Hansgrohe-Team peilt mit dem Kolumbianer Daniel Martinez in der Gesamtwertung das Podium an. „Es gibt viele Möglichkeiten, wie ich Daniel unterstützen kann“, erklärt der Rouleur.

Erfahrung als Helfer
Der 27-Jährige aus Münster zählt in seiner Arbeit zu den Top-Leuten in der Worldtour. Er setzt die Vorgaben der Teamführung bis zur Erschöpfung um. Patrick war beim Giro-Triumph des Australiers Jay Hindley im Jahr 2022 einer der wichtigsten Helfer: „Das war ein ganz spezielles Erlebnis. Es gibt nicht viele Fahrer, die mit ihrem Kapitän eine Grand Tour gewonnen haben.“

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Sag niemals nie. In drei Wochen kann sehr viel passieren. Wenn sich für mich eine Chance ergibt, werde ich sicher nicht bremsen.

Radprofi Patrick Gamper

Gamper hält es bei der Italien-Rundfahrt trotz der klaren Jobverteilung wie James Bond: „Sag niemals nie. In drei Wochen kann sehr viel passieren. Wenn sich für mich eine Chance ergibt, werde ich sicher nicht bremsen.“

Österreichs Zeitfahr-Champion zeigte erst kürzlich bei der Tour of the Alps mit einem zweiten Platz bei der Heim-Etappe in Stans, dass auch er um Siege mitfahren kann: „Das war schon etwas Besonderes.“

Patrick darf sich zudem auf persönliche Unterstützung freuen. Die Eltern Petra und Manfred Gamper sowie Freundin Anna werden ihn bei mehreren Etappen vor Ort anfeuern.

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