Wie es mir gelingt, auch eine kurze Reise ganzheitlich für mich als Auszeit zu nutzen. „Die kleine Botin“ aka Daniela Gaigg schreibt als Kolumnistin über Themen rund um das Leben mit der Familie. Das sind Nachhaltigkeit im Alltag, Selbstfürsorge und Gedankenanstöße für Eltern.
Von Zeit zu Zeit ist es für mich sehr wichtig, mir eine Auszeit zu gewähren. Dabei geht es mir nicht nur darum, „mal nicht zu arbeiten“, sondern in erster Linie um eine Veränderung der Umgebung. Der sprichwörtliche Tapetenwechsel sorgt umgehend für Entspannung einerseits und neue Impulse andererseits.
Da ich als selbstständige „Working Mom“ nicht regelmäßig Urlaub habe, nutze ich umso lieber anstehende Business-Termine oder Arbeitsaufenthalte dazu, um noch ein oder zwei Tage anzuhängen und mir die Umgebung oder die nächste Stadt anzuschauen. Auch wenn es am Ende oft nur ein paar Stunden oder ein Tag sind, die ich so unverplant für mich nutzen kann, ist das genial.
Gespräche mit Mitmenschen
Neben neuen Ideen, die mir dabei oft kommen, sind es vor allem Menschen, die man am Weg kennenlernt. Im Flugzeug oder im Zug verbringt man Zeit mit zufälligen Sitzpartnern und oft kommen so spannende Gespräche zustande – und nicht selten neue Kontakte. Für mich ist so schon der Weg das Ziel.
Bei einer der letzten Reisen ist es mir gelungen, mich von einem Projekt zu lösen, das mich bis dahin echt fest im Griff hatte. Ich konnte es sozusagen über den Wolken frei lassen.
Während ich diese Zeilen tippe, bin ich am Weg retour aus Stuttgart und wenn ich die Augen schließe, dann spüre ich den „Vibe“ der Stadt und der Menschen, die ich getroffen habe. Von diesen kraftvollen Erinnerungen zehre ich bis zur nächsten Auszeit!
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