Vor drei Jahren hatte sich Peter Herzog in Tokyo mit der Teilnahme an den Olympischen Spielen einen großen Traum erfüllt. Fünf Monate vor dem Start der Bewerbe in Paris hat der 36-Jährige den Traum von der Wiederholung aber bereits abgehakt. Es ist die Folge von vielen körperlichen Problemen, die den „Dauerrenner“ in den vergangenen eineinhalb Jahren plagten. Der Verletzungsteufel war ein stetiger Begleiter des Pinzgauers, vor allem in den entscheidenden Momenten und Phasen. „Laufen war die Hölle, jedes Training eine schmerzvolle Qual.“
Zusätzlich musste er wegen Infekten regelmäßig eine (längere) Pause einlegen. Obwohl der Pinzgauer versucht, sich so gut wie möglich vor diesen zu schützen. „Eigentlich müsstest du dich als Leistungssportler ja komplett abschotten. Aber auf Dauer kannst du es eben nicht vermeiden“, sagt Herzog.
Privat im Glück
Dazu kam der Druck, liefern zu müssen. Die Standards im Sport würden mehr und mehr nach oben getrieben, erklärt er. Auch persönlich habe er sich die Latte sehr hoch gelegt. Dabei immer im Kopf: der österreichische Rekord von 2:10:06 Stunden, den er selbst 2020 aufstellte.
Eine Bestmarke, die vorerst bestehen bleibt. Denn Herzog, der kürzlich ein neuntägiges Trainingslager in Portugal absolvierte, will in den kommenden Monaten vor allem im Halbmarathon reüssieren und an den Leichtathletik-Europameisterschaften in Rom (7. bis 12. Juni) teilnehmen. Bis dahin, hofft er, habe sich auch sein Körper wieder eingependelt.
Privat „läuft“ es für den Marathon-Mann, der vergangenen Herbst zu studieren (Sportwissenschaften) begann, dafür wie am Schnürchen. Partnerin Györgyi und Herzog erwarten im März – nach Töchterchen Alina (drei Jahre alt) – das zweite Kind.
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