„Es wird mich schon keiner erwischen!“, dachten sich am Freitag und in der Nacht auf Samstag wohl gleich mehrere Autofahrer in Tirol, die zu tief ins Glas geschaut haben. Nachdem die Horror-Fahrt eines betrunkenen Deutschen (44) mit einem Salto endete und ein 24-jähriger Ukrainer gegen eine Felswand krachte, ist auch ein Einheimischer (29) seinen Führerschein los. Er landete neben der Inntalautobahn im Graben.
Der 29-Jährige war mit seinem Wagen in der Nacht auf Samstag gegen 1.45 Uhr auf der Inntalautobahn von Kufstein kommend in Richtung Innsbruck unterwegs. Am Beifahrersitz saß sein 36 Jahre alter Bruder. „Aus bislang noch ungeklärter Ursache geriet der Lenker mit dem Pkw auf der Fahrbahn bei Münster ins Schleudern und kam schließlich nach dem Straßengraben im Böschungsbereich neben der Autobahn zum Stillstand“, heißt es seitens der Polizei.
Wagen sichergestellt
Beide Insassen wurden beim Unfall erheblich verletzt und mussten in der Folge in das Krankenhaus gebracht werden. Das schwer beschädigte Fahrzeug wurde im Auftrag der Staatsanwaltschaft Innsbruck vorerst sichergestellt. „Die mit dem Lenker und dem Beifahrer durchgeführten Alkomattests verliefen positiv“, so die Exekutive.
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