Bayern-Verteidiger Buona Sarr muss sich vor Gericht verantworten. Aufgrund eines Vorfalls im Oktober 2022 wird dem 31-Jährigen Steuerhinterziehung vorgeworfen.
Hintergrund: Sarr war nach einem Wochenendtrip am Münchner Flughafen kontrolliert worden, wobei die Beamten eine Luxus-Uhr entdeckten, die der Senegalese jedoch nicht beim Zoll angegeben hatte. Ab einem Wert von 430 Euro müssen Waren bei Einreisen außerhalb der EU angegeben und mit 19 Prozent Einfuhrumsatz versteuert werden.
„Als wärst du ein Dealer“
Sarr habe sich nach der Kontrolle der deutschen „Bild“-Zeitung zufolge über das Verhalten der Mitarbeiter echauffiert. „Du landest am Flughafen, du wartest auf dein Gepäck, und aus mehr als 200 Passagieren bist du es, auf den man mit einem Fingerschnippen einen Zollhund hetzt, der auf dich hochklettert, als wärst du unsauber oder ein Dealer“, soll der Bayern-Profi geschimpft haben.
Neben dem juristischen Ärger läuft auch sportlich aktuell kaum etwas nach Plan. Anfang Dezember hatte der Abwehrspieler einen Kreuzbandriss erlitten und wird wohl bis Juni ausfallen.
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