Die Mordanklage gegen jenen 47-jährigen, der den Postenkommandanten von Trieben erschossen hat, ist fertig, aber noch nicht rechtskräftig. Der inhaftierte Polizist hat noch eine Einspruchsfrist. Die Verhandlung in Leoben wird aber demnächst starten.
Nun steht es also fest: Jenem Polizisten, der vor einem Jahr in Trieben seinen Vorgesetzten erschossen hat, wird demnächst in Leoben wegen Mord der Prozess gemacht. Die Anklage ist inzwischen zugestellt, allerdings noch nicht rechtskräftig. Der Angeklagte hat noch zwei Wochen Zeit, Einspruch dagegen zu erheben. Tut der 47-Jährige das nicht, kommt es zur Verhandlung.
„Er ist geständig, verweigerte aber jegliche weitere Angaben“, erklärte am Dienstag Viktoria Steinecker, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Leoben, im „Krone“-Gespräch. Mehrere Gutachten liegen der Anklage zugrunde, auch „um den Tathergang lückenlos zu rekonstruieren“, so Steinecker. Und: „Der Angeklagte war voll zurechnungsfähig.“
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