Die Maschinen in den Salzburger Betrieben bleiben still. Denn die Metaller streiken weiter. Bis Mittwoch möchten sie ihren Forderungen mit Protesten Nachdruck verleihen.
„Wir werden weitermachen, denn der Streik am Donnerstag war nur der Auftakt“, sagt Daniel Mühlberger von der Gewerkschaft PRO-GE. Bis Mittwoch wollen die Metaller in Salzburg ihren Forderungen nach einer Lohnerhöhung von durchschnittlich 10,6 Prozent mit weiteren Streiks Nachdruck verleihen.
Während der zahlreichen Proteste im Bundesland stehen die Maschinen in den Betrieben still. Doch wie vertreiben sich die Metaller die Zeit währenddessen? „Mit Kartenspielen“, sagt Mühlberger und lacht. „Während der Arbeit kommen die Mitarbeiter nicht dazu, mit anderen zu reden. Während des Streiks ist das die perfekte Möglichkeit, bei Essen und Getränken die Kollegen besser kennenzulernen.“
Dadurch bleibt nicht nur Arbeit liegen, die nachgeholt werden muss. Die Streiks bringen auch logistische Herausforderungen mit sich. Mühlberger erklärt: „Ein Lkw steht dann vor geschlossener Tür. Da lädt dann keiner die Ware ab. Der Lkw-Fahrer ist also gezwungen die Dauer des Streiks abzuwarten.“
An den landesweiten Protesten nehmen auch die Mitarbeiter der Firma MACO teil. Zuvor hatten die Geschäftsführer eine Lohnerhöhung von sieben Prozent angekündigt, doch nach einer internen Befragung waren sich etwa 80 Prozent der Mitarbeiter einig: Das ist zu wenig. Sie wollen ebenfalls eine durchschnittliche Erhöhung von 10,6 Prozent.
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