Einer der beiden Lenker hatte keinen Führerschein, Ruhezeiten wurden missachtet, die Ladung war schlecht gesichert und die Schutzausrüstung fehlte: Tiroler Polizisten dürften wohl nicht schlecht gestaunt haben, nachdem sie am Freitag einen Gefahrguttransporter in Innsbruck aus dem Verkehr gezogen hatten.
Der mit Lithium-Ionen-Akkus beladene Schwertransporter aus Rumänien ist am Freitag bei Innsbruck-Süd von Beamten der Tiroler Landesverkehrsabteilung gestoppt und genauer unter die Lupe genommen worden. „Dabei wurden einerseits gravierende Verstöße bei den beiden Lenkern im Alter von 58 und 60 Jahren, die abwechselnd gefahren waren, festgestellt“, heißt es vonseiten der Ermittler.
Keine Berechtigung für Gefahrguttransport
Der 60-Jährige konnte keinen Führerschein vorweisen und hatte keine Berechtigung zum Lenken von Gefahrguttransporten, so die Polizei. Zudem hatten die beiden rumänischen Fahrer die Lenk- und Ruhezeiten missachtet.
Die Ladung des Gefahrguttransporters war nicht ausreichend gesichert.
Die Ermittler
Schutzausrüstung fehlte, Ladung ungesichert
Doch damit nicht genug: Außerdem waren die Lenker ohne die vorgeschriebene Schutz- und Zusatzausrüstung unterwegs. Weiters sei die Ladung nicht ausreichend gesichert gewesen.
Die Polizei hob von den Rumänen eine Sicherheitsleistung ein. Entsprechende Anzeigen folgen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.