Bei einem fortgesetzten Zivilverfahren geht es für den Innsbrucker GR Gerald Depaoli um stolze 500.000 Euro. Am Freitag war nun ein Ex-Brandmeister am Wort. Über ihn prasselte als Zeuge eine wahre Fragenflut herein.
Wie berichtet, hatte Depaoli die Stadt wegen Mobbings durch seine Ex-Vorgesetzten bei der Berufsfeuerwehr geklagt. Die systematische Ausgrenzung habe nämlich zu seiner Frühpensionierung geführt, nennt der nunmehrige Kopf der Partei „Gerechtes Innsbruck“ den Klagsgrund. Am erneuten Prozesstag erläuterte ein Amtsarzt die Krankenstände von Depaoli. Er bestätigte Untersuchungen seit dem Jahr 2014, die er vornahm, weil zuvor ein Facharzt bei Depaoli Depressionen wegen Mobbings festgestellt hatte.
„Vielleicht etwas rauer und klarer als sonst“
Ex-Brandmeister Erwin Reichel musste sich wiederum 47 Einzelpunkten und der damit verbundenen Befragung stellen. Diese drehten sich etwa um den Umgangston bei der Berufsfeuerwehr, den Reichel in einem Punkt als „vielleicht etwas rauer und klarer als sonst“ bezeichnete. Auch (ungerechte?) Diensteinteilungen wurden zum Thema.
Die 47 Einzelpunkte zogen sich naturgemäß in die Länge und konnten nicht mehr vollständig abgehandelt werden. Weitere Termine bis zu einem Urteil im Mobbingverfahren stehen an.
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