Er ist der neue Hoffnungsträger im Sturm des FC Bayern München: Harry Kane soll für jede Menge Torjubel beim deutschen Rekordmeister sorgen. Jetzt enthüllt Uli Hoeneß, warum der Mega-Deal fast scheiterte.
Natürlich hatte auch Uli Hoeneß beim Münchner Hammer-Transfer seine Finger im Spiel. „Es war ein alter Trick: Wenn alles klar ist - noch einen draufsetzen. Um Mitternacht hatten wir eine mündliche Einigung, um 2.50 Uhr ist die aber wieder in Zweifel gezogen worden“, schildert der Ehrenpräsident des FC Bayern gegenüber der „Welt am Sonntag“.
„Es ging in jener Nacht noch einmal um einen größeren Betrag. Jan (Anm. d. Red.: Bayern-CEO Jan-Christian Dreesen) hat dann gesagt: ,Keinen Penny mehr!‘ Es hat sechs Stunden gedauert, bis Levy (Tottenham-Boss Daniel Levy) akzeptiert hat, dass wir in der Hinsicht stur bleiben, und der Flieger, der schon seit dem Morgen in Stansted für Harry bereitstand, endgültig abheben konnte“, so Hoeneß. Der Deal im Sommer drohte zu platzen: „Harry hat an dem Vormittag gesagt: ,Wenn wir bis zum Abend keine Lösung haben, spiele ich am Sonntag für Tottenham. Und dann ist es vorbei, dann werde ich keinen neuen Vertrag bei Tottenham unterschreiben und nächstes Jahr ablösefrei gehen.‘“
So viel bezahlten die Bayern
Doch das wollte offenbar auch Levy verhindern und lenkte ein. So kassierten die „Spurs“ noch eine Mega-Summe für den Topstürmer. „Die wirkliche Cash-Summe, die wir jetzt garantiert zu zahlen haben, liegt unter 100 Millionen. Aber wenn wir zum Beispiel deutscher Meister werden oder die Champions League gewinnen, kann sie noch steigen“, verrät Hoeneß.
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