Richtiges Verhalten

Sicherheit am Schulweg hilft auch in der Freizeit

Niederösterreich
24.08.2023 19:01

Die letzte Ferienwoche ist noch eine große Chance für die Kinder, das richtige Verhalten auf der Straße zu lernen. Denn im Schnitt werden in NÖ knapp über 60 Kinder am Schulweg verletzt.

In knapp eineinhalb Wochen beginnt für Schüler wieder der viel zitierte Ernst des Lebens – und zumindest auf den Weg zum Unterricht trifft diese Bezeichnung voll zu. Denn im vergangenen Jahr kam es österreichweit zu 418 Schulwegunfällen, dabei wurden 434 Kinder verletzt, ein Kind starb.

In Niederösterreich hat sich die Zahl der Verkehrsunfälle auf dem Schulweg seit 2019 bei rund 60 eingependelt. Nur im Corona-Jahr 2020 gab es einen Ausreißer nach unten. Im Schnitt wurden pro Jahr knapp über 60 Kinder dabei verletzt. Wobei sich die Sicherheit für Taferlklassler & Co. in den vergangenen zehn Jahren erhöht hat. Das zeigt die Statistik (siehe Grafik unten).

(Bild: stock.adobe.com, Krone KREATIV)

Wenige Autos, wenige Überquerungen
Damit dieser Trend fortgesetzt werden kann, sollten Kinder - vor allem Schulanfänger - auf ihre neue Rolle im Straßenverkehr vorbereitet werden. „Dazu kann noch die letzte Ferienwoche genützt werden“, rät Michael Schwendinger. Und der Experte des Verkehrsclubs (VCÖ) hat auch Tipps für Eltern parat: „Meist gibt es mehrere Wege zu Schule. Als Faustregel gilt, jenen zu wählen, wo weniger Autos unterwegs und weniger Straßen zu überqueren sind.“ Zudem sollte man beim Üben darauf achten, das Verkehrsgeschehen aus der Perspektive der Sprösslinge zu sehen: „Parkende Autos oder andere Hindernisse, über die Erwachsene leicht hinwegsehen, verstellen Kindern oft die Sicht.“

Zitat Icon

Eltern von Kindern unter 12 Jahren, besonders von Schulanfängern, sollten in den Ferien den Schulweg mit ihren Kindern üben.

Michael Schwendinger, Verkehrsclub (VCÖ)

Und noch einen wichtigen Aspekt spricht der Fachmann an. Der Schulweg bietet Kindern die Chance, Kompetenz im Straßenverkehr zu erlernen, wovon sie auch in der Freizeit profitieren. Schwendinger: „Wer Kinder immer mit dem Auto zur Schule bringt, nimmt ihnen diese Chance.“

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