Das SUP (Stand-Up-Paddle) ist momentan beim Wasserspaß sehr im Trend. Besonders bei der Wasserrettung Ortstelle Traunkirchen fürchtet man aber, dass es durch eine neue Ausleihmöglichkeit in der Gemeinde noch mehr Rettungs- und Bergeeinsätze als bisher geben könnte.
Es sieht fesch aus, macht Spaß und liegt voll im Trend – die Rede ist vom Stand-Up-Paddling. Doch gerade, dass sich immer öfter Landsleute und Urlauber auf dem schwimmenden Brettl auf die Seen wagen, sorgt bei altgedienten Wasserrettern für (zusätzliche) graue Haare. Peter Mittendorfer (63), Ortsstellenleiter-Stellvertreter in Traunkirchen, ist seit seinem 16. Lebensjahr bei der Wasserrettung: „Wir haben im Vorjahr ingesamt 32 Alarmeinsätze gehabt, exklusive der Sturmwarnungen, und heuer scheint es sich ähnlich zu entwickeln.“
Vielleicht ist es eine übertriebene Angst, aber neuerdings kann man sich bei uns auch online Stand-Up-Paddles ausborgen, und wir fürchten, dass wir dadurch noch öfter ausrücken werden müssen.
Peter Mittendorfer, Wassserrettung Ortsstelle Traunkirchen
Tückisch:
Am Traunsee gibt es vormittags regelmäßig Südwind, nachmittags aber „Niederwind“ vom Norden. Einheimische wissen das, Besucher lernen’s oft erst, wenn ihnen beim Zurückrudern die Kraft ausgeht. „Wir hatten es auch schon, dass einer am Board lag, einschlief und abgetrieben wurde“, sagt Mittendorfer.










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