Wetter zu Ostern

Tief „Norbert“ sorgt für feuchte Fleischweihe

Steiermark
07.04.2023 18:00

Der Osterhase bringt heuer nicht nur bunte Eier, sondern auch eine Schlechtwetterfront. In der Steiermark wird es trüb und regnerisch.

Der Bösewicht trägt den Namen „Norbert“ - so nämlich heißt das Tief, das sich in der Nacht auf Samstag aus dem Nordosten in Richtung Steiermark vorgekämpft und allen Hoffnungen auf sonnige Ostern eine trübe und regnerische Abfuhr erteilt: „Das Tief zieht über die Obersteiermark, das Joglland und die Bucklige Welt in die Steiermark und breitet sich am Karsamstag über das gesamte Bundesland aus“, sagt Meteorologe Michele Salmi von Ubimet. „Nur im Murtal gehen sich am Vormittag vielleicht noch ein paar Sonnenstunden aus, sonst wird es eher trüb und es sind immer wieder Regenschauer möglich.“

„Sonne bleibt eine Mangelware“
Und auch für den Ostersonntag macht er wenig Hoffnung: „Die Sonne bleibt am gesamten Osterwochenende eine Mangelware.“ Die Tageshöchstwerte pendeln sich zwischen 5 °C und 9 °C ein, nur ganz im Süden sind eventuell 10 °C möglich. „Erst am Montag wird es wieder trockener und auch sonniger und es sind Temperaturen zwischen 12 und 14 Grad, im Ennstal vielleicht sogar 16 Grad möglich.“

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Die Sonne lässt sich heuer zu Ostern nur selten in der Steiermark blicken. Heute und morgen ist es trüb und regnerisch. Erst am Ostermontag wird es trockener, sonniger und milder.

Ubimet-Meteorologe Michele Salmi

Salmi kann dem regnerischen Wetter auch Gutes abgewinnen: „Der Frost ist damit vorerst kein Thema mehr, was die Obstbauern freuen dürfte. Generell sind die letzten Wochen ohnehin zu trocken gewesen, da tut jeder Tropfen gut.“ Mehr als 10 Liter pro Quadratmeter dürften es in Summe aber laut Meteorologen nicht werden: „Massive Schauer wird es eher nicht geben.“

Osterverkehr sorgt für Verzögerungen und Staus
Inwieweit sich das Wetter auf den Osterverkehr auswirken wird, bleibt abzuwarten. Generell ist vor allem auf den Autobahnen in Richtung Süden mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und auch Staus zu rechnen. Nach den Corona-Jahren, in denen der Urlaubsverkehr deutlich eingeschränkt war, zieht es die Menschen wieder in den Osterurlaub und damit auf die Straßen.

Die Polizei hat deshalb Schwerpunktkontrollen angekündigt und mahnt zu Vorsicht: In den vergangenen 30 Jahren verunglückten am Osterwochenende 249 Menschen auf heimischen Straßen tödlich, im Vorjahr allein waren es vier.

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