Reise zu den Sternen

Weltbekannt: Innsbruckerin bei „Holiday on Ice“

Tirol
09.12.2022 06:09

Was für ein Abenteuer! Die Innsbruckerin Celina Profanter ist bei der diesjährigen „Holiday on Ice“-Show, eine der größten und erfolgreichsten Eiskunstlauf-Shows der Welt, dabei. Die „Krone“ war bei der letzten Probe im belgischen Antwerpen vor Ort.

Kurz vor der letzten Probe: Die Journalisten, die sich mit Tee und nicht mit Sport aufwärmen, tragen alle dicke Jacken, Mützen und Schals, denn ein rauer, kalter Wind peitscht um die AED Studios. Die Eishalle ist ironischerweise noch der wärmste Ort. Hier, eingebettet in der belgischen Natur, wo sich Reh und Fuchs Gute Nacht sagen, befindet sich das größte Filmstudio der Beneluxstaaten. Netflix produziert hier laufend und in der Halle direkt nebenan läuft eine Aufnahme von „The Voice of Netherlands“.

„Krone“ bei letzter Probe dabei
Groß und weitläufig präsentiert sich das Filmstudio, in den langen Gängen hängen Filmplakate und Requisiten. In einer der großen Hallen wurde eine Eislauffläche eingelassen, neben Tonnen an Bühnenequipment. An diesem Ort also findet die letzte Probe von „Holiday on Ice“ statt, eine der größten und erfolgreichsten Eiskunstlauf-Shows der Welt.

„Wir sind ein Team, die Crew ist meine Familie“
Mit sieben Lkw, einer Belegschaft von 65 Leuten, knapp 40 Eiskunstläufern aus 19 verschiedenen Nationen wird mit der Show „Supernova - Eine Reise zu den Sternen“ durch Deutschland, Österreich und Frankreich getourt. Die Sportler sind hier praktisch mit Eislaufschuhen auf die Welt gekommen. Bei „Holiday on Ice“ dabei sein zu dürfen, war für die meisten schon ein Kindheitstraum.

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Wir alle haben unser Hobby zum Beruf gemacht.

Celina Profanter aus Innsbruck

Wenn man ihnen zuschaut, hat man das Gefühl, sie würden über das Eis fliegen. So auch bei Celina Profanter aus Innsbruck. Die 22-Jährige erzählt, warum es sich lohnt, drei Wochen auf das Härteste rund um die Uhr zu trainieren, um dann sechs Monate auf Tour zu sein: „Wir alle haben unser Hobby zum Beruf gemacht. Und bei Wettbewerben heißt es immer: Jeder gegen jeden. Hier sind wir aber ein Team. Die Crew ist wie meine zweite Familie, wir verbringen viel Zeit miteinander, feiern Geburtstage, gehen zusammen durch Höhen und Tiefen.“

Joelle, ebenfalls 22 Jahre alt und aus Vorarlberg, erklärt, wie es ist, wenn nicht alles rund geht: „Es gibt auch Tage, da läuft es irgendwie nicht richtig. Man hat kein gutes Gefühl für das Eis, das merken dann natürlich auch die anderen. Aber wir sind füreinander da und bauen uns auf, bis es wieder läuft!“

Vom Schneesturm in den bunten Kosmos geweht
Das Licht geht aus, die Show beginnt. Im Backstage-Bereich sind schon die vielen bunten, glitzernden Kostüme aufgefallen – nun wirbeln sie zur Musik über das Eis. Nur am Rande geht es um eine Geschichte, die ohne Worte – nur mit Tanz und Sport – erzählt wird, die akrobatischen Künste stehen für sich. „Supernova“ beginnt winterlich, ein Fest wird gefeiert. Doch plötzlich kommt ein Schneesturm – Schneeflocken fallen tatsächlich auf die Künstler herab – und die Protagonisten werden ins Weltall geschleudert. Es beginnt eine farbenprächtige Reise durch den Kosmos, mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden.

Der Sound, die Scheinwerfer und eine Schneemaschine sorgen für beeindruckende Effekte, doch die wahre Kunst wird dabei nie aus dem Blick genommen. Die Choreografie hebt die einzelnen Talente hervor, die sich wirbelnd – immer lächelnd – über das Eis bewegen. Als der letzte Ton verklingt, gibt es Applaus für die Generalprobe.

Im Jänner zu Gast in der Innsbrucker Olympiaworld
Zu sehen ist das Spektakel „Supernova – Eine Reise zu den Sternen“ auch in Innsbruck in der Olympiaworld: von Freitag, dem 13. Jänner 2023, bis Sonntag, dem 15. Jänner 2023. Dort wartet in der Pause auch noch eine kleine Überraschung, denn Eiskunstläuferin Celina hat nicht nur selbst fleißig trainiert, sondern auch mit ihren jüngeren Geschwistern eine Choreografie einstudiert.

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