Vergangenen Sonntag sorgte Mario Balotelli, Teamkollege von ÖFB-Legionär Heinz Lindner bei Sion, im Spiel gegen Basel mit einer Mittelfingergeste für einen Eklat. Tags darauf schoss der Skandalprofi gegen die Schweizer Liga: „Ungerecht, korrupt und unfähig!“
In seiner Instagram-Story fluchte er dreisprachig über die „Mafia“ des Schweizer Fußballs und nahm besonders die Unparteiischen in die Pflicht: „Der Fußball ist ein Beruf und wir müssen ihn alle ernst nehmen, auch die Schiedsrichter.“
Der 32-Jährige werde nicht weiterhin seine Gesundheit aufs Spiel setzen, ohne vor gegnerischen Fouls und Angriffen geschützt zu werden. „Es ist mir wirklich egal, was Sie von vorher gewohnt sind, aber Sie müssen dies so schnell wie möglich ändern“, so der 36-fache Nationalspieler und ergänzte in großen Lettern: „Die Welt muss ein Auge auf diese Liga werfen, um die Schäden zu sehen, die sie tun.“
Er selbst musste für seinen Fehler büßen und fragte in die Runde: „Wird das der Verband auch tun? Und der Schiedsrichter?“ Die Antwort gab er sich selbst: „Er muss ebenso für seinen Fehler geradestehen.“
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