Mehrere Anrainer fordern vehement eine öffentliche Toilette am Südtiroler Platz. Kann das helfen die prekäre Situation vor Ort zu lösen?
Drogen, Alkohol, zwielichtige Gestalten. Die „Krone“ berichtete mehrfach über die prekären Zustände am Vorplatz des Salzburger Hauptbahnhofs. Nun lenkt die Politik ein. Bürgermeister Harald Preuner (ÖVP) verspricht schärfere Kontrollen als zuletzt.
Ob das entscheidend zur Entschärfung der angespannten Situation vor Ort beiträgt? Im Protokoll einer Sicherheitsbesprechung zwischen ÖBB, Anrainern und Sozialarbeitern heißt es jedenfalls: „Die bisher verhängten Strafen und Anzeigen erbrachten leider nicht den erwünschten Erfolg.“ Die Betriebe vor Ort fordern jedenfalls mit Nachdruck eine kostenlose öffentliche Toilette am Südtiroler Platz. Denn: Immer wieder nutzen Obdachlose WC-Anlagen als Schlaf- und Waschplatz. Das Kaufhaus Forum 1 beschäftigt mittlerweile eigene Sicherheitsmänner, die die Toiletten bewachen. Es gibt Überlegungen, künftig Geld für einen Besuch am stillen Örtchen zu verlangen. Im benachbarten Hotel kommt man nur noch mit der Zimmerkarte auf das WC.
Die ÖBB halten dazu fest: „Der Bahnhofsvorplatz wurde erst vor wenigen Jahren neugestaltet und soll in erster Linie unseren Reisenden zur Verfügung stehen“, heißt es auf Anfrage der „Krone“. Es sei nicht der geeignete Ort für ein öffentliches WC. Aber: „Es muss ein gemeinsamer Weg für einen passenden Standort gefunden werden.“








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