05.10.2022 18:00 |

Causa Murgg

Grazer Stadtchefin geht auf Distanz zu KPÖ-Kollege

Elke Kahr führte ein persönliches Gespräch mit Werner Murgg: „Seine Worte sind nicht tragbar und völlig unangemessen!“

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Er gegen den Rest seiner Landtagskollegen - so lautet der aktuelle Status in der Aufreger-Causa Murgg. Am Mittwoch preschten die Klubobleute von Grünen und NEOS, Sandra Krautwaschl und Niko Swatek, vor - es werde eine gemeinsame dringliche Anfrage im Landtag geben: „Der Abgeordnete ist längst nicht mehr tragbar, wir fordern daher die KPÖ auf, Werner Murgg aus ihrem Landtagsklub auszuschließen.“ Dass auch ÖVP-Landeshauptmann Christopher Drexler in der Mittwochs-„Steirerkrone“ deutliche Worte fand und sogar von einer „Schande für die Steiermark“ sprach, tat ein Übriges zur gemeinsamen Polit-Initiative.

„Worte sind nicht tragbar“
Die entbehrlichen Wortspenden des Leobner Kommunisten-Urgesteins und dessen beharrliche Weigerung, das Feld zu räumen, bringen auch seine Partei mehr und mehr in Bedrängnis. Der Landtagsklub beteuert, gegen den Ukraine-Krieg bereits ausreichend Stellung bezogen zu haben.

Die Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr hingegen nimmt gegenüber der „Krone“ erstmals Stellung zum leidigen Thema: „Die Worte, die Werner Murgg hier gewählt hat, sind nicht tragbar und angesichts von Putins Angriffskrieg völlig unangemessen. Sie spiegeln nicht meine Haltung wider, das habe ich ihm auch in einem persönlichen Gespräch gesagt. Letztlich geht es darum, den Krieg zu beenden.“

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