Norbert Dankl hat sich den Traum vom eigenen Rock-Festival erfüllt. Für den Pinzgauer Fliesenleger und Musikfan gab es einige Hindernisse zu nehmen. Einiges an Lehrgeld musste der Festival-Veranstalter ebenso zahlen.
Norbert Dankls Handy läutet im Minutentakt. Wo sollen die Kühltruhen hin? Wie groß soll das Zelt für den Backstage-Bereich sein? Der 39-jährige Hollersbacher ist der Kopf hinter dem „Lake Rock“-Festival, das heute und morgen in der Salzburg Arena über die Bühne geht. Dankl wollte sich damit seinen persönlichen Traum erfüllen: Ein Rock- und Metal-Musikfest in Salzburg.
„Ich hab seit Jahren davon geträumt, wollte das machen“, sagt der Pinzgauer Fliesenleger. „Ein feuchtfröhlicher Abend am Stammtisch war die Initialzündung.“ Über ein Jahr Planung und zig Hürden galt es für Dankl und seine Ehefrau Melanie aber noch zu nehmen. Ursprünglich hätten die Konzerte im Pinzgau stattfinden sollen, die Erlaubnis für die Veranstaltung wurde aber verwehrt. „Die hatten ein bisserl Angst, dass etwas passiert“.
Dankl ist mit dem „Lake Rock“ in der Salzburg Arena gelandet. „Ich weiß, dass das ein bisserl ungewöhnlich ist, aber das wird klappen“. Für seinen Traum und für Bands wie H-Blockx, Unantastbar oder Turbobier nimmt Dankl viel Geld in die Hand. „Eigentlich wollte meine Frau, dass wir eine Wohnung in Lignano kaufen. Das müssen wir jetzt verschieben“, so der Musikfan, der zum Festivalmacher wurde.









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