Seit Dienstag steht fest: Der Unterricht kann heuer in der Steiermark uneingeschränkt stattfinden - und das trotz Lehrer-Engpass in einigen Regionen. Besonders im größten Bezirk, Liezen, ist die Lage sehr angespannt.
Lehrermangel? Nein. Lehrerengpass? Ja. So lässt sich die Lage in einigen ländlichen Regionen der Steiermark wohl zusammenfassen. „Der Schulbetrieb kann gewährleistet werden, alle klassenführenden Lehrer sowie Klassenlehrer in den Volksschulen sind besetzt“, meldet die Bildungsdirektion nach einer entscheidenden Sitzung am Dienstag.
Kaum Bewerber im Bezirk Liezen
Am angespanntesten ist die Lage im Bezirk Liezen: „Die Geografie und Größe des Bezirks sorgen mit den teils langen Anfahrtszeiten für einen geringeren Zulauf an Bewerberinnen und Bewerber als in anderen Bezirken“, heißt es von der Bildungsdirektion.
Um Lücken zu schließen, wird in der Steiermark auch auf Lehramtsstudenten (130 haben sich als Interessenten gemeldet) und Quereinsteiger mit Sonderverträgen zurückgegriffen. Zudem können Lehrer einvernehmlich die Unterrichtsstunden erhöhen - hier werden noch Gespräche geführt. In Summe ist „die Personalsituation zwar durchaus angespannt, mit vereinten Kräften wird für alle Standorte eine Lösung gefunden“, so die Bildungsdirektion.
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