Am Donnerstag eröffnet der weltweit größte Onlinehändler das Verteilzentrum in Klagenfurt. Dadurch sollen die Wartezeiten auf das Paket verringert werden. Die Mitarbeiter haben dabei aber alle Hände voll zu tun!
Die Eröffnung des Amazon-Verteilzentrums am Klagenfurter Südring erfolgt am Donnerstag. Spatenstich für den vierten Logistik-Standort in Österreich war Ende Oktober. In Rekordzeit war vom Projektentwickler Fraktal Development das Werk fertiggestellt worden. Viele Kärntner Betriebe wie das Statikbüro Kalles aus Klagenfurt, Stahlspezialist Ferrochema aus Spittal oder Dachdecker IAW aus Annenheim waren tätig.
400 Transporter werden täglich erwartet
Die logistischen Prozesse sind gewaltig. 400 Transporter werden jede Nacht erwartet, die Bestellungen aus dem europäischen Logistikhub herankarren. Sie werden entladen, alles wird sortiert und zugestellt. Das Liefergebiet erstreckt sich über Klagenfurt und Umgebung bis in Teile der Steiermark. Erst einmal werden 100 Mitarbeiter beschäftigt.
Die von Jeff Bezos gegründete Amazon-Kette ist mit einem Umsatz von 470 Milliarden Dollar der größte Onlinehändler der Welt, investiert 40 Millionen Euro in Kärnten. 2021 wurden in Europa 51 Standorte eröffnet und 65.000 Arbeitsplätze geschaffen.
Ziel: Einen Tag nach Bestellung zu liefern
Das Verteilzentrum ist 7500 Quadratmeter groß. Das Ziel von Amazon ist, spätestens einen Tag nach Bestellung zu liefern. Der Logistikbetrieb wird ähnlich ablaufen wie in Wien-Liesing.
Die Pakete, die eintreffen, enthalten einen Code mit Infos für die letzte Meile. Die Mitarbeiter scannen die Codes, dann werden die Pakete in verschiedenfarbige Taschen einsortiert. In Wien sind diese Taschen zu Hunderten geschlichtet. Sind sie voll, werden sie auf Fahrzeuge verladen und zugestellt.








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