Eine zwölf Millionen Euro teure Bahnunterführung, aber kein Schutzweg für die Kleinen: Diese Konstellation vor der Volks- und Mittelschule sorgt in Pottschach im Bezirk Neunkirchen, wie berichtet, für Aufregung. Es folgten gegenseitige Schuldzuweisungen: Die Opposition kritisierte zunächst die SP. Diese nahm aber, weil es sich um eine Landesstraße handelt, die Bezirkshauptmannschaft in die Pflicht. Nun wehrt sich diese gegen den Vorwurf der Untätigkeit.
Weil die Baustelle für die Unterführung nicht, wie avisiert, zu Jahresende fertig wurde, sondern schon im Juli, musste man auf die für die Errichtung eines Schutzwegs erforderliche Frequenzmessung warten. „In der Ferienzeit machen Verkehrszählungen keinen Sinn“, so Bezirkshauptfrau Alexandra Grabner-Fritz. Heute findet dazu eine Verkehrsverhandlung statt.
Zur Verfügung eines Schutzweges bedarf es sowohl rechtlicher als auch technischer Voraussetzungen, damit dieser die Wirkung eines Schutzweges auch entfalten kann.
Bezirkshauptfrau Alexandra Grabner-Fritz
„Gibt sichere Querungsmöglichkeit“
Dass nun die BH kritisiert wird, versteht Grabner-Fritz nicht: „Der Schutzweg war Ende Juni sogar Thema im Gemeinderat. Da hatte man schon auf eine Frequenzmessung im Herbst verwiesen.“ Zudem gebe es bereits unweit vom neuen Rad- und Gehweg eine sichere Querungsmöglichkeit.








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