Über Rot-Foul

Kühbauer: „Muss nicht wie eine Lady umfliegen!“

Fußball National
04.09.2022 21:12

Zwei Rote Karten, zwei Tore, aber kein Sieger - das Oberösterreich-Derby zwischen dem LASK und der SV Ried hat trotz intensiven Spiels beider Teams „nur“ ein 1:1-Unentschieden gebracht. Was man in den Lagern nach dem Schlusspfiff zu sagen hatte, das können Sie HIER nachlesen! 

Dietmar Kühbauer (LASK-Trainer - via „Sky“): „Es ist schon mein zweites Derby, aber diesmal eine komplett andere Geschichte. Wenn du nach ein paar Minuten die Rote Karte siehst, ist es ein komplett anderes Spiel. Trotzdem haben die Jungs in der 1. Hälfte ein unglaubliches Spiel gemacht und sind verdient in Führung gegangen. Ried hatte einen Mann mehr, aber wir hatten das Gefühl, dass wir ein Mann mehr sind. Mit dem Ausschluss von Ried, haben wir hinten nicht mehr richtig geschlossen und haben dann den Ausgleichstreffer bekommen. Dann war es so: Wer das nächste Tor macht, geht als Sieger vom Platz.“

… zur Roten Karte gegen Marin Ljubicic: „Ohne, dass ich diesen Schlag entschuldigen will, aber das sind Männer. Da muss ich nicht wie eine Lady umfliegen. Das ist nichts gegen Frauen, sonst habe ich wieder ein Problem. In der Vorgeschichte hätte Ljubicic schon am Boden liegen können, aber er ist Fußballer und er will stehen bleiben.“

Christian Heinle (Ried-Coach): „In Überzahl haben wir einmal geschaut, was der LASK macht, wie sie reagieren. Wir hatten die schlechteren zehn Minuten vor der Halbzeit, da haben wir leider das Tor gekriegt. Das hat viel verändert. Der LASK ist tiefer geworden. In der zweiten Halbzeit hat man dann schon gesehen, dass wir über die 90 Minuten doch die klar bessere Mannschaft waren. In Gleichzahl haben wir deutlich mutiger gespielt und viel mehr riskiert. Auf die ganze Partie gesehen musst du es wahrscheinlich gewinnen. Aber summa summarum müssen wir uns schon vorwerfen, dass wir in Überzahl zu wenig zwingend waren.“

Peter Michorl (LASK-Spieler, via „Sky“): „Im Spielverlauf war die Rote Karte sehr bitter für uns und sie hat den Matchplan über den Haufen geworfen. Wir haben das aber überragend gemacht und hatten gefährliche Standardsituationen. Auch in der zweiten Halbzeit haben wir nichts zugelassen. Dann bekommt Ried die rote Karte und hat den Ausgleich in dieser Phase verdient gemacht. Dann war es ein Hin- und Her, wo beide Mannschaften noch gewinnen hätten können. Ein klassisches Derby - alles kann passieren. Wir haben überragend gekämpft und müssen mit dem Punkt jetzt leben.“

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