Nicht nur die Kinder staunten bei der vom Roten Kreuz und der Stadtfeuerwehr Imst inszenierten Schauübung. Den Wow-Effekt entlockte eine Szene, die durch einen fatalen Fehler im privaten Haushalt entstehen kann.
Ein heißes Thema ist in Imst heuer omnipräsent: Vor 200 Jahren ist nahezu der gesamte damalige Markt Imst durch einen stundenlang wütenden Großbrand verwüstet worden. Fast alle bestehenden Gebäude wurden ein Raub der Flammen, eine der größten Brandkatastrophen in der Geschichte Tirols. Eine sehenswerte Ausstellung im Ballhausmuseum zeugt noch bis 29. Oktober vom Inferno.
Wenn sich Öl, Feuer und Wasser treffen - fatal!
Ein Inferno, das wahrscheinlich keines geworden wäre, hätte man vor 200 Jahren in der Brandbekämpfung die Mittel von heute gehabt. Eine Schauübung der Stadtfeuerwehr und des Roten Kreuzes Imst anlässlich des Gedenkens demonstrierte dies gestern auf spektakuläre Art. Die Flammenhölle wurde damals sicher nicht durch unsachgemäßes Hantieren mit einer Fritteuse ausgelöst. Was aber passiert, wenn man brennendes Öl mit Wasser löschen will, konnte das staunende Publikum in einem dafür eigens gebauten Holzraum sehen: Eine meterhohe Stichflamme mit fatalen Folgen. Zum zweiten Mal wurde die Rettungskette aktiviert.
Bewundernswerte Aufopferungsbereitschaft
Bereits im ersten Teil der Show wurde ein Auffahrunfall simuliert. Über das Megafon schilderte Feuerwehrkommandant Roland Thurner die Maschinerie der Rettungskette inklusive Hubschrauberflug. Rund 70 meist ehrenamtliche Helfer spielten perfekt zusammen. Neben der Action bleibt wohl die Aufopferungsbereitschaft der Ehrenamtlichen in Erinnerung, die statt eines Bergausfluges oder Schwimmtages an einem strahlenden Samstag ihre Freizeit mit dem Thema „Helfen“ verbringen.














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