27.06.2022 14:26 |

Strömung unterschätzt

Leiche von Vermisstem (19) bei Kraftwerk entdeckt

Es bestand von Anfang an wenig Hoffnung, nun herrscht endgültig traurige Gewissheit. Jener 19-jährige Syrer, der Mitte Juni im Inn im Tiroler Unterland abgetrieben worden war, wurde am Wochenende tot beim Kraftwerk in Kirchbichl (Bezirk Kufstein) entdeckt.

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Es waren tragische Szenen, die sich am 12. Juni in Kundl abspielten. Der junge Asylwerber hatte mit zwei Verwandten (20 und 30 Jahre) den Tag am Innufer beim Kundler Sportplatz verbracht. Als gegen 17.15 Uhr sein Schwager und sein Bruder nur mit den Füßen ins Wasser gegangen waren, beschloss der 19-Jährige, in dem nur rund zehn Grad kalten Inn schwimmen zu gehen. Und das wurde dem jungen Mann zum Verhängnis.

Suchaktionen verliefen erfolglos
Der 19-Jährige wurde abgetrieben und ging nach zirka 100 Metern unter. Seine Begleiter verständigten sofort die Rettungskräfte. Doch sämtliche Suchaktionen blieben zunächst erfolglos. Die Familie des Abgängigen suchte zudem auf eigene Faust. Vergebens.

Am Montag dann die traurige Nachricht. Laut Polizei wurde am Samstag in den frühen Morgenstunden beim Inn-Kraftwerk in Kirchbichl eine männliche Leiche aufgefunden. Wie sich herausstellte, handelt es sich um den 19-jährigen Syrer.

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